Wenn Nichtstun zum Erfolg führt
Mit der richtigen Strategie zum Ziel
Aktienmärkte bewegen sich auf und ab - eine ganz normale Entwicklung an den Märkten. Sobald die Börsen stärker schwanken, werden Anleger unsicher. Sie fragen sich, ob ihr Investment in Aktien richtig war. Das ist nur natürlich. In einer solchen Situation wollen viele Anleger wissen, wie sie sich nun verhalten sollen.
Finanzexperten sind sich in solchen Fällen einig: Jeder Anleger sollte der Versuchung widerstehen, allein aufgrund von kurzfristigen Schwankungen seine langfristigen Anlageziele aufzugeben. Wenn sich Ihre persönlichen Umstände und Ziele nicht verändert haben und Sie weiterhin in der Lage sind, mittel- bis langfristig zu investieren, sollten Sie solche Phasen der Börsenschwankungen "aussitzen".
Quelle: Fidelity, Februar 1996 bis Februar 2006; Rück-Rück, Brutto, bei Wiederanlage der Erträge, in Euro, indizierte Darstellung. Bitte beachten Sie, dass Wertentwicklungen in der Vergangenheit keine Garantie für zukünftige Erträge sind.
Zeit schlägt Zeitpunkt
Auf lange Sicht haben Aktien bisher immer höhere Renditen erzielt als Sparbücher und Anleihen. Dies ist den meisten Anlegern ebenso bekannt wie die Tatsache, dass die Börsen kurzfristigen und manchmal auch starken Schwankungen unterliegen.
In unsicheren Zeiten kann die Versuchung groß werden, ein geplantes Investment auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben in der Hoffnung, dann eine günstigere Kurssituation vorzufinden.
Diese Strategie ist als Market Timing bekannt. Theoretisch klingt dieses Vorgehen sinnvoll. Praktisch bestehen aber kaum Aussichten, mit einer solchen Strategie Erfolg zu haben.
Die besten Kursgewinne sind schnell verpasst
Märkte können sich ebenso schnell und ebenso stark erholen wie sie zuvor gefallen sind. Solche Kurssprünge finden meist kurz vor oder kurz nach einem Börsencrash statt. Ein Anleger, der den richtigen Zeitpunkt zum Investieren erwischen will, verpasst mit größter Wahrscheinlichkeit den besten Gewinn.
Fidelity International hat die Kursentwicklungen unterschiedlicher Aktienmärkte weltweit von 1990 bis 2005 analysiert. Das Ergebnis sehen Sie in der folgenden Tabelle: Nur wenige Tage am Aktienmarkt zu verpassen, kann sich sehr negativ auf die Wertentwicklung auswirken.
Quelle: Fidelity, Gesamtrendite, annualisiert, in Lokalwührung, Rück-Rück, bei Wiederanlage der Erträge; 10-Jahreszeiträume, zu allen möglichen Zeiträumen in monatlichen Intervallen vom 31.12.1990 bis 31.12.2005.
Wer im untersuchten Zeitraum von 1990 bis 2005 die 10 besten Tage verpasst hat, büßte am deutschen Aktienmarkt etwa die Hälfte seiner durchschnittlichen Jahresrendite ein; auch in anderen Märkten fiel die Rendite deutlich niedriger aus. Wer die 40 besten Tage verpasst hat, machte bei deutschen Aktien sogar ein klares Minus von 4,3 Prozent. So gesehen, ist Market Timing keine Strategie, die das Risiko verringert - im Gegenteil, es ist eine hochriskante Strategie.
Ist es das Risiko wert?
Wenn Sie Ihr Market Timing perfekt beherrschen würden, könnten Sie theoretisch eine zusätzliche Rendite erzielen. Doch dieser Extra-Gewinn ist nicht hoch genug, dass er das Risiko ausgleichen kann, durch Market Timing die besten Tage zu verpassen und dadurch Ihre Rendite zu schmälern.
Wir haben auch untersucht, welche Vorteile Sie durch ein perfektes Market Timing erzielen könnten. Dazu haben wir drei Szenarien als Berechnungsgrundlage festgelegt:
- Die "beste" Strategie: Sie investieren jedes Jahr am Tiefpunkt der Märkte
- Die "schlechteste" Strategie: Sie investieren jedes Jahr am höchsten Punkt der Märkte
- Eine typische Anlegerstrategie: Sie investieren an einem Zufallsdatum
Die folgende Übersicht zeigt, dass es kaum einen Unterschied macht, ob man den richtigen Zeitpunkt für ein Investment abpasst. Zwischen der "besten" und der "schlechtesten" Strategie liegen bei einem langfristigen Investment, beispielsweise in Deutschland oder auch in den USA, nur 0,9 Prozent.
Zeit schlägt Zeitpunkt
- *
-
willkürlich gewählter Tag;
Quelle: Fidelity; Gesamtrendite von lokalen MSCI Indizes, annualisiert, in Lokalwührung, 31.12.1970 bis 31.12.2005.
Die Übersicht illustriert den Unterschied, der sich ergeben hätte, wenn Sie Ihre Anlagen am "besten", am "schlechtesten" oder an einem zufälligen Tag des Jahres getätigt hätten. Natürlich bringt ein Investment am Tiefpunkt des Marktes, also am "besten" Kauftag, eine bessere Rendite als ein Investment am Markthoch. Der Unterschied bei den Renditen ist allerdings überraschend gering. Die Rendite eines Investments an einem zufällig gewählten Tag liegt dazwischen.
Der Einfluss des so genannten Market Timing auf das Anlageergebnis ist vernachlässigbar gering. Anleger müssen also keine Market Timing-Experten sein, um vom Aktienmarkt zu profitieren. Selbst wer immer zum ungünstigsten Zeitpunkt angelegt hat, erzielte in den letzten 35 Jahren sehr robuste Renditen am Aktienmarkt.
18.011 Fonds
Wir geben Ihnen unsere Abschlussprovisionen!
Ersparen Sie sich Kosten durch die Vertragsvermittlung mehr Vorteile über AVL!
► Jetzt zu AVL wechseln!Die gefragtesten Fonds
Hotline
01805 99 69 06
*Mo-Fr. 08:00-18:00 Uhr. (0,14 EUR/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 EUR/Min.)
Mitteilungen
-
10.08.2010
AVL - Der Robin Hood der Finanzbranche kämpft für Anleger gegen Branchenriesen DWS
-
09.08.2010
comdirect senkt Preise (ETF-Sparplan) und erhöht Anzahl sparplanfähiger ETFs!
-
03.08.2010
ETFs als attraktiver Anlagetrend: Transaktionen bei AVL gebührenfrei
-
27.07.2010
-
08.07.2010
ebase - Ab sofort 6 Monate Festgeld mit aktuell 3 Prozent Zinsen p.a.*
-
05.07.2010
Während alle kassieren, zahlt AVL zurück: 650.000 Euro gehen an Anleger
-
18.06.2010
-
10.06.2010























