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Basiswissen Investmentfonds – Geldanlage für jeden Zweck

Investmentfonds sind die optimale Anlageform für sehr unterschiedliche finanzielle Ziele. Wer heute einen Geldbetrag möglichst rentabel anlegen will, kommt an Investmentfonds kaum vorbei. Bei Beachtung einiger Punkte bieten sie als sichere Anlagealternative gegenüber anderen Anlageformen eine Reihe von Vorteilen.
Investmentfonds, kurz Fonds genannt, sind auch für Einsteiger besonders geeignet. Durch die historischen Tiefstände bei Renditen sicherer Zinsanlagen, wie Staatsanleihen sowie Tages- oder Festgeld, sind sie für Sparer eine besonders attraktive Alternative.
Investmentfonds bieten Anlegern und Sparern die Möglichkeit, schon ab kleineren Beträgen systematisch und mit vergleichsweise geringem Risiko in Aktien- und Anleihenmärkte zu investieren. Gegenüber dem Kauf einzelner Wertpapiere kümmert sich beim Fonds ein professioneller Fondsmanager um die Anlage des anvertrauten Geldes. Er wählt gezielt aus Tausenden von Wertpapieren diejenigen aus, die gute Chancen versprechen und zu seiner Anlagestrategie passen.


Grundprinzip Investmentfonds – Wie funktioniert ein Fonds?


Die grundlegende Idee, die hinter Investmentfonds steckt ist ebenso einfach wie genial: Viele Anleger schließen sich zusammen, um gemeinsam etwas Größeres erreichen zu können. Sie legen ihr Geld in einen gemeinsamen Topf. Auf diese Weise entsteht ein großes Vermögen. Dieses Vermögen wird von einer Fondsgesellschaft verwaltet. Sie investiert in viele verschiedene Wertpapiere, z.B. Aktien oder Anleihen. Dadurch kann die Fondsgesellschaft bzw. der von ihr angestellte Fondsmanager das Vermögen auf viele Einzelwerte streuen und das Risiko reduzieren – nach dem Motto: "Nie alles auf ein Pferd setzen!". Bei den meisten Fonds konzentrieren sich die Fondsmanager auf bestimmte Anlageschwerpunkte. Manche Fonds investieren demnach nur in Aktien, andere hingegen setzen auf Anleihen oder Immobilien. Es gibt aber auch Fonds, bei denen der Manager die unterschiedlichen Anlageformen nach Belieben mischen darf, während bei anderen gezielt in Aktien ausgewählter Länder investiert werden kann.


Vorteile gegenüber der Einzelanlage

Privatanleger, die ihr Wertpapierdepot selbständig verwalten, müssen viel Zeit und Aufwand investieren – und meist auch eine hohe Einstiegssumme, um ihr Depot mit mehreren Einzelwerten ausreichend breit zu streuen.
Wer in Fonds investiert, kann dagegen auch mit kleinen Beträgen – bei über AVL vermittelte Fondsbanken schon ab 10 Euro im Monat – die Chancen der Finanzmärkte nutzen. Die Anlageentscheidungen werden für den Einzelanleger von einem professionellen Fondsmanager getroffen, der über die nötigen Ressourcen verfügt, um die tägliche Flut von Marktinformationen in lukrative Investments umzumünzen.
Der positive Effekt für den Anleger: Durch die Streuung des Anlagekapitals und die Verwaltung durch einen professionellen Fondsmanager ist das Verlustrisiko für ihn bei einem Investmentfonds deutlich geringer, als wenn er selbst in einzelne Wertpapiere investiert.


Gesetzliche Vorschriften

Ein Fonds hat in Deutschland von Gesetzes wegen die Auflage, in seinem Depot nicht weniger als sechzehn Wertpapiere zu vereinen. Nach oben hin ist die Anzahl unbegrenzt. Damit ist es für die Käufer von Fondsanteilen möglich, ihr persönliches Risiko zu verringern, weil ihr Geld so weitläufig gestreut arbeiten kann.
Zudem ist vorgeschrieben, dass jeder Anleger, der in einen Fonds einzahlt, Anteile erhält, die wie bei Aktien beispielsweise mit einer Urkunde verbrieft werden. Durch den Kauf von Fondsanteilen werden die Anleger Miteigentümer am Vermögen des Fonds. Zudem gilt, dass jeder Fondsanleger am Anlageerfolg teilnimmt und an der Wertentwicklung des Fonds partizipiert, egal ob er 50 Euro oder gar eine Million Euro investiert hat.


Offene oder geschlossene Investmentfonds

Bei Investmentfonds wird zwischen offenen und geschlossenen Fonds unterschieden. Offen bedeutet, dass die Zahl der Anleger, die sich am Fonds beteiligen können und damit auch die Anzahl der Fondsanteile nicht begrenzt sind. Anleger können daher jederzeit Fondsanteile kaufen oder verkaufen.
Ein riskanteres Investment sind hingegen geschlossene Fonds. Die Zahl der Anteile wird vor Auflage des Fonds begrenzt. Will ein Anleger einsteigen, nachdem alle Anteile verkauft worden sind, muss er einen Alteigentümer finden, dessen Anteile er erwerben kann. Umgekehrt müssen Anleger, die ihr Investment zu Geld machen wollen, einen Interessenten finden, der die Anteile übernimmt.


Vorteile von Investmentfonds


Flexibilität

Die Geldanlage in Investmentfonds ist sehr flexibel. Die Anteile des Investmentfonds können im Gegensatz zu vielen anderen Geldanlagen börsentäglich gekauft und verkauft werden. Anleger können zudem bereits mit geringen Beträgen an der Marktentwicklung der Börse teilhaben. Beispielsweise können schon ab 10 Euro im Monat über Sparpläne mit Investmentfonds Rücklagen für den Ruhestand aufgebaut werden. Die Sparraten können jederzeit erhöht, verringert oder auch ausgesetzt werden. Das investierte Kapital ist jederzeit verfügbar.


Risikostreuung

Die Risikostreuung von Investmentfonds ist gesetzlich vorgeschrieben. Sie lässt sich mit einzelnen Direktanlagen kaum erreichen. Investmentfonds investieren das Geld der Anleger nicht nur in ein einzelnes Unternehmen, sondern gemäß den Fondsbedingungen in verschiedene Aktien, verzinsliche Wertpapiere oder Immobilien. Fondsmanager dürfen nicht mehr als 10 Prozent des Fondsvermögens in Wertpapiere eines einzelnen Unternehmens anlegen. Käufer von Fondsanteilen legen somit ihr Geld in vielen verschiedenen Werten gleichzeitig an. Durch diese Streuung können Verluste eines Wertes durch Gewinne eines anderen Wertes ausgeglichen werden.


Sicherheit

Es gibt eine Reihe von gesetzlichen Vorschriften und Regelungen, die dafür sorgen, dass das Kapital der Anleger ausreichend vor Manipulationen und missbräuchlichen Zugriffen geschützt ist. Die wichtigste Absicherung ergibt sich jedoch aus dem Investmentgesetz (InvG). Danach ist das Vermögen eines Investmentfonds Sondervermögen, das getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt werden muss. Investmentfonds sind dadurch vor Insolvenz geschützt. Zudem ist die Investmentwirtschaft eine der am stärksten regulierten Branchen. Fondsgesellschaften müssen daher die gleichen Anforderungen erfüllen wie eine Geschäftsbank. Sie sind beispielsweise dazu verpflichtet, ausschließlich im Interesse der Anleger zu handeln. Dass diese Regeln eingehalten werden, wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) streng überwacht.
Die Fondsgesellschaft selbst hat keinen Zugriff auf das Kapital der Fondsanleger, sondern fungiert nur als Treuhänder. Das Kapital wird von einer Depotbank, die von der BaFin genehmigt werden muss, auf einem Sperrkonto verwahrt. Die Depotbank übernimmt damit auch die Aufgabe, neue Anteilsscheine auszugeben sowie sie von Anlegern, die ihre verkaufen möchten, zurück zu nehmen.


Transparenz

Die Fondsgesellschaften informieren jährlich und halbjährlich mit umfangreichen Berichten über alle getätigten Transaktionen. Darüber hinaus stellen die meisten Fondsgesellschaften Informationen über die aktuelle Aufteilung des Fondsvermögens, beispielsweise über die Aufteilung nach Branchen, Regionen oder die größten Einzelpositionen des Fonds im Internet bereit.
Ein zweiseitiges DIN-A4 Dokument, auch KID (Key Information Document) genannt, fasst alle wichtigen Informationen leicht verständlich als die wesentlichen Anlegerinformationen zusammen. Die Inhalte sind europaweit geregelt und ermöglichen eine Vergleichbarkeit der Produkte.
Auch die Kosten von Investmentfonds werden transparent ausgewiesen. Die Wertentwicklung von Investmentfonds kann jederzeit im Internet beobachtet werden.


Über AVL Finanzvermittlung

AVL Finanzvermittlung gehört zu Deutschlands führenden Fondsvermittlern im Internet und vermittelt seit 1997 online erfolgreich Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Wer 100% Rabatt will, braucht nur eines: Ein über AVL vermitteltes oder eröffnetes Depot.



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