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Glossar

In Fonds zu investieren ist einfach und mit etwas Hintergrundwissen haben Sie gute Chancen auf attraktive Erträge bei überschaubarem Risiko. Wer sich für eine lohnende Geldanlage interessiert, sollte sich aber im eigenen Interesse vorher informieren. Dabei ist es hilfreich, einige Begriffe und deren Bedeutung in der Welt der Finanzmärkte zu kennen.

Ausführliche Erklärungen zu den Grundregeln der Geldanlage bis hin zu wissenswerten Einzelheiten des Fondsinvestments finden Sie hier. Erläuterungen zu einigen wichtigen Begriffen bietet Ihnen das folgende Glossar.



Begrifferklärung


Abschlussprovision

Bei Vertragsabschluss erhält der Fondsvermittler oder Fondsverkäufer in vielen Fällen eine Abschlussprovision als Vergütung für seine Tätigkeit.


Aktien

Aktiengesellschaften geben Anteilsscheine (=Aktien) aus. Eine Aktie repräsentiert den Anteil am Grundkapital, den der Aktieninhaber an der Aktiengesellschaft (AG) erworben hat.


Aktienfonds

Investmentfonds, die zum größten Teil in Aktien investieren, heißen Aktienfonds. Diese investieren global oder in Aktien aus bestimmten Regionen, Ländern oder einzelnen Branchen.


Aktives Fondsmanagement

Aktives Fondsmanagement bezeichnet die gezielte Suche nach vielversprechenden Anlageobjekten durch Fondsmanager, um die durchschnittliche Entwicklung des Marktes noch zu übertreffen. Aktives Fondsmanagement verursacht Kosten, die an den Anteilseigner weitergegeben werden.


Anlageformen, Anlagetyp

Verschiedene Anlageformen oder Vermögensklassen sind Aktien, Rentenpapiere, Geldmarktanlagen, Immobilien, Derivate oder alternative Investments.


Anlagehorizont

Als Anlagehorizont bezeichnet man den Zeitraum, in dem eine bestimmte Summe nicht benötigt wird und daher investiert werden kann. Bei Geldmarktfonds reicht der Anlagehorizont über einige Monate, bei Anleihenfonds über etwa drei Jahre und bei Aktienfonds über möglichst sieben Jahren oder mehr.


Anlagestrategie

Unter Anlagestrategie versteht man das gezielte Vorgehen eines Anlegers beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren wie Aktien, Fondsanteilen oder Zertifikaten. Bestimmte Anlagestrategien können auf die individuelle Situation, die Marktsituation oder andere Einflüsse abgestimmt sein.


Anlegertypen

Jeder Anleger ist anders und hat andere Voraussetzungen und Prioritäten. Eine grobe Selbsteinschätzung kann helfen, die Risikoneigung und das Sicherheitsbedürfnis gegeneinander abzuwägen.


Anleihen

Anleihen werden auch festverzinsliche Wertpapiere oder Rentenpapiere genannt. Gemeinsam sind meist die regelmäßige Zinszahlung und eine feste Laufzeit. Nach Ende der Laufzeit wird das Kapital zurückgezahlt.


Arbeitnehmersparzulage

Die Arbeitnehmersparzulage ist in Deutschland eine staatliche Subvention, die zu den vom Arbeitgeber bezahlten vermögenswirksamen Leistungen gewährt wird.


Asset Allocation

Unter Asset Allocation versteht man eine Vorgehensweise im Rahmen des Portfoliomanagements, bei der vor allem die Depotstruktur betrachtet wird. Das Portfolio des Anlegers wird in unterschiedliche Bereiche (Assets) unterteilt. Die Kriterien dafür können unter anderem Wertpapierart, Währung, geografische Lokation, Laufzeit und Branche sein.


Ausgabeaufschlag, Agio

Das Agio ist die Differenz zwischen dem Ausgabepreis und Rücknahmepreis eines Fonds. Dieser Betrag (auch Aufgeld oder Ausgabeaufschlag) ist vom Anleger beim Kauf eines Fonds zu bezahlen. Beim Agio handelt es sich um eine einmalige, von Kapitalanlagegesellschaft festgesetzte Gebühr beim Fondskauf. Das Agio wird üblicherweise als Prozentsatz auf der Basis des Rücknahmepreises angegeben.


Ausgabepreis

Der Ausgabepreis ist der in der Regel tagesaktuell berechnete Preis eines Anteils an einem Investmentfonds und errechnet sich aus Anteilwert (Rücknahmepreis) plus Ausgabeaufschlag. Je nach Fonds und Anlagesumme gewähren Fondsvermittler einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag.


Ausländische Fonds

Zwischen zugelassenen deutschen Fonds und ausländischen Fonds bestehen vor allem in rechtlicher und steuerlicher Hinsicht Unterschiede. Registrierte ausländische Fonds werden bis auf wenige Besonderheiten deutschen Fonds gleichgestellt. Nicht registrierte ausländische Fonds entsprechen nicht dem Investmentgesetz und sind damit in Deutschland steuerlich schlechter gestellt.


Ausschüttungen

Bei einem ausschüttenden Investmentfonds werden ordentliche und ggf. außerordentliche Erträge in der Regel einmal pro Jahr ausgeschüttet. Die Erträge werden bis zum Ausschüttungstag im Fondsvermögen angesammelt und erhöhen damit im Jahresverlauf den Anteilwert. Durch die erfolgte Ausschüttung vermindert sich der Anteilwert am Ausschüttungstag um exakt den Ausschüttungsbetrag.


BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist eine Bundesanstalt mit Sitz in Frankfurt und Bonn und untersteht dem Bundefinanzministerium. Ihre Aufgabe ist die Aufsicht und Kontrolle aller Bereiche des Finanzwesens in Deutschland.


Buy-and-hold-Strategie

Der Name sagt es bereits: Diese Strategie zielt darauf ab, Geldanlagen langfristig zu halten. Mit dieser Strategie fallen Transaktionskosten weg, Umschichtungen im Portfolio gehören aber nicht zur Vorgehensweise nach der Buy-and-hold-Strategie.


Cost-Average-Effekt

Der regelmäßige Erwerb von Anteilen für einen gleich hohen Betrag bietet wegen des Cost-Average-Effekts Vorteile: Bei niedrigen Preisen werden mehr, bei hohen Preisen weniger Anteile erworben. Hierdurch verringert sich der Durchschnittspreis gegenüber dem Kauf einer gleichbleibenden Zahl von Anteilen. Der Anleger kann so langfristig einen günstigeren durchschnittlichen Einstiegspreis erzielen als beim regelmäßigen Kauf einer festen Stückzahl von Anteilen im gleichen Zeitraum.


Dachfonds

Investmentfonds, dessen Fondsvermögen bis zu 100 Prozent in Anteilscheine anderer Fonds investiert wird.


DAX

Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Dieser wird aus 30 repräsentativen Aktienwerten berechnet und gilt als Indikator für die Kursentwicklung des gesamten deutschen Aktienmarktes.


Depot

Ein Depot dient der Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren Dritter durch Kreditinstitute gemäß § 3 Depotgesetz (DepotG).


Depotbank

Sondervermögen von Kapitalanlagegesellschaft müssen in Deutschland von einer Depotbank verwahrt werden. Zu deren Aufgaben zählen die Verwahrung, Ausgabe und Rücknahme von Fondsanteilen, die Berechnung der Anteilpreise sowie die Durchführung von Ertragsausschüttungen. Das Fondsvermögen (Sondervermögen) muss zur Trennung vom Vermögen der Investmentgesellschaft von einer unabhängigen Depotbank auf eigens eingerichteten Sperrkonten oder Sperrdepots verwaltet werden.


Depotbankvergütung

Die Depotbank erhält für ihre Tätigkeit die banküblichen Depotgebühren sowie eine Vergütung, die sich nach Maßgabe der Vertragsbedingungen ergibt.


Derivate

Ein Derivat ist ein auf den Finanzmärkten gebräuchliches Instrument, dessen Preis sich aus dem Kurs eines anderen Wertpapiers oder Finanzprodukts berechnen lässt. Beispiele für Derivate sind Optionsscheine, Optionen, Futures oder Swaps.


Diversifizierung, Diversifikation

Im Bereich der Kapitalanlage wird das Risiko durch die Streuung des Kapitals auf eine Vielzahl verschiedener Anlageformen, Unternehmen, Branchen, Länder oder Währungen (Diversifikation oder Risikostreuung) vermindert. Ergebnis der Diversifikation ist das Portfolio.


Direktbank

Direktbanken oder Onlinebanken sind Kreditinstitute, die im Gegensatz zu Filialbanken ihre Geschäfte ohne eigene Bankfilialen und ohne persönliche Beratung betreiben.


Disagio

Disagio oder Abgeld nennt man den Betrag, um den der Ausgabepreis von Wertpapieren den Nennbetrag unterschreitet, oder um den der innere Wert über dem Börsenkurs liegt.


Dividende

Als Dividende bezeichnet man die Gewinnausschüttungen einer Aktiengesellschaft an die Aktienbesitzer. Die Ausschüttungen von Investmentfonds sind im eigentlichen Sinn keine Dividenden, da darin auch Zinserträge enthalten sein können.


Dow Jones

Der Dow Jones Industrial Average Index ist ein Aktienindex, der die Entwicklung der 30 umsatzstärksten Industriewerte der Vereinigten Staaten von Amerika widerspiegelt.


Emittentenrisiko

Ein Emittent gibt Wertpapiere aus, entweder im eigenen Namen oder für Dritte. Die Ausgabe (Emission) dient der Beschaffung von Eigen- oder Fremdkapital. Das Emittentenrisiko bezeichnet die Gefahr eines Bonitätsverlustes oder Ausfall eines Emittenten.


Europäischen Zentralbank (EZB)

Als gemeinsame Währungsbehörde der Mitgliedsstaaten der Europäischen Währungsunion übernimmt die Europäische Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken der EU-Staaten die Aufgabe einer Zentralbank für die Eurozone.


ETFs

Exchange Traded-Funds (ETFs) sind börsennotierte Investmentfonds. Hierbei handelt es sich um passiv gemanagte Indexfonds. XTF ist ein eigenes Marktsegment an der Deutschen Börse AG in Frankfurt. Dort werden börsennotierte Indexfonds (ETFs) und aktiv geführte Fonds über das Computerhandelssystem XETRA gehandelt. Die im Indexfonds enthaltenen Aktienwerte werden nicht vom Fondsmanager bestimmt, sondern von einem Index genau vorgegeben. Ein Indexfonds ist darauf ausgelegt, den Verlauf eines bestimmten Index nachzuahmen.


Festgeld

Als Festgeld oder Termingeld bezeichnet man kurz- oder mittelfristige Einlagen, mit einer Laufzeit oder Kündigungsfrist von mindestens einem Monat.


Fonds

Abkürzung für Investmentfonds. Ein solcher Fonds ist ein von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltetes und von einer Depotbank verwahrtes, nach dem Grundsatz der Risikostreuung investiertes Sondervermögen. Die einzelnen Anteile an diesem Sondervermögen heißen Fondsanteile.


Fondsarten

Es gibt verschiedene Arten von Investmentfonds mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Beispiele für Fondsarten sind Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, Dachfonds, Geldmarktfonds, Garantiefonds, offene und geschlossene Immobilienfonds, nachhaltige Fonds und Indexfonds, ETFs (Exchange Traded Funds) und Hedgefonds.


Fondsgesellschaft

Die Fondsgesellschaft (auch Kapitalgesellschaft oder Investmentgesellschaft) verwaltet und investiert das Vermögen eines Fonds. Solche Gesellschaft müssen in Deutschland als Kreditinstitute in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft (AG) oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) geführt werden.


Fondskauf

Fonds können an der Börse oder über die Fondsgesellschaft erworben werden. Während an der Börse der jeweils aktuelle Marktwert gilt, ist beim Kauf über die Fondsgesellschaft der tatsächliche Anteilswert entscheidend. Ein Depot ist zwingend erforderlich: Die Anteile können über ein Bankdepot, ein Fondsdepot bei einer Fondsplattform oder ein Depot direkt bei der Fondsgesellschaft gekauft werden. Dabei können die Fondsanteile ohne Rabatt ausgegeben werden oder der Fondsvermittler bzw. die Bank verzichten auf den Ausgabeaufschlag – dadurch erhält der Anleger einen Rabatt.


Fondskonto

Ein Fondskonto ist ein Konto, das an einen Fonds gebunden ist, und auf dem das Kapital des Anlegers verwaltet wird. Über das Fondskonto werden nur Zu- und auch Verkäufe geregelt. Weitere Funktionen sind nicht möglich.


Fondsgesellschaft

Die Fondsgesellschaft (auch Kapitalgesellschaft oder Investmentgesellschaft) verwaltet und investiert das Vermögen eines Fonds. Solche Gesellschaft müssen in Deutschland als Kreditinstitute in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft (AG) oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) geführt werden.


Fondsmanager

Fondsmanager sind die als professionelle Vermögensverwalter tätigen Personen, welche das investierte Fondsvermögen der Anleger professionell verwalten und überdurchschnittlich vermehren sollten. Sie werden dazu nahezu immer an einer Benchmark gemessen. Sie verwalten das Investmentvermögen, indem sie versuchen, unter Berücksichtigung der Chancen und der eingegangenen Risiken das Anlagevermögen möglichst rentabel anzulegen und treffen die konkrete Entscheidung darüber, in welche Kapitalanlagen ein Fonds investiert. Vom Fondsmanager hängt es ab, ob der Fonds seine Anleger mit einer guten Wertentwicklung zufriedenstellt oder eine magere Wertentwicklung (Performance) erreicht wird.


Fondssparpläne

Ein Fondssparplan ist ein Sparvertrag, in dem regelmäßige Einzahlungen in einen Investmentfonds vereinbart werden. Fondssparpläne eignen sich aufgrund ihrer langfristigen Auslegung auch für die Altersvorsorge, unterliegen aber dem allgemeinen Risiko von Kursschwankungen.


Fondsvermittler

Ein Fondsvermittler (Fondsdiscounter, Discount-Broker) bietet Investmentfonds an und kann als bankunabhängiger Anlageberater oder Direktbank Fonds mit reduziertem oder ganz entfallendem Ausgabeaufschlag anbieten.


Fondsvermögen

Das Fondsvermögen umfasst alle Vermögensgegenstände des Sondervermögens. Das Fondsvermögen eines Wertpapierfonds besteht aus Aktien und/oder festverzinslichen Wertpapieren, einer Barreserve sowie sonstigen Vermögenswerten wie zum Beispiel Optionsrechten.


Garantiefonds

Fonds, die entweder die Rückzahlung des eingezahlten Kapitals oder eines bestimmten Prozentsatzes davon (z. B. 95 %) versprechen. Durch diese Garantie kann das Kursrisiko von Aktienmärkten durch Options- bzw. Absicherungsstrategien begrenzt werden.


Geldmarktfonds

Je nach festgelegten Anlagegrundsätzen kann ein Geldmarktfonds seine Mittel zu 100 % in Geldmarktinstrumente investieren. Dazu gehören verzinsliche Wertpapiere, beispielsweise Anleihen, unverzinsliche Schatzanweisungen, Einlagenzertifikate von Kreditinstituten sowie Schuldscheindarlehen und Bankguthaben. Die für den Fonds erworbenen Bankguthaben und Geldmarktinstrumente dürfen eine maximale (Rest-) Laufzeit von 12 Monaten haben.


Geschlossene Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds sind juristisch gesehen Personengesellschaften. Kapitalanleger werden durch Einbringen einer Bareinlage Gesellschafter. Die Summe der Bareinlagen bildet das Fondseigenkapital, welches – ergänzt durch gegebenenfalls benötigtes Fremdkapital – zum Erwerb der im Gesellschaftszweck bestimmten Immobilie verwendet wird. Die Anzahl der Gesellschafter ist begrenzt.


Growth Strategie

Bei der Growth Strategie, also der Wachstumsstrategie, liegt der Fokus auf der Betrachtung ganzer Branchen. Fondsmanager suchen Märkte mit den größten Wachstumschancen und investieren in diese.


Indexfonds

(s. Fonds)


Inflation

Inflation ist die allgemeine und anhaltende Erhöhung des Preisniveaus (Teuerung) und bedeutet eine Minderung der Kaufkraft des Geldes. Zentralbanken haben in den meisten Fällen auch die Aufgabe, das Preisniveau stabil zu halten und nur eine gemäßigte Inflation (Preissteigerungsrate) zuzulassen.


Investmentfonds

(s. Fonds)


Kontrahentenrisiko

Als Kontrahentenrisiko bezeichnet man allgemein das Ausfallrisiko eines Vertragspartners.


Korrelation

Unter Korrelation versteht man die Beziehung der Wertentwicklungen zweier verschiedener Investitionen. Der Korrelationskoeffizient rangiert zwischen +1,0 (bei diesen Investitionen verläuft die Wertentwicklung absolut gleich) und -1,0 (bei diesen Investitionen verläuft die Wertentwicklung absolut gegensätzlich). Kombiniert man Anlagen mit geringer Korrelation, kann man das Risiko gut streuen und vermindern.


Liquidität

Liquidität bezeichnet das nicht investierte Kapital und wird auch als Barreserve oder auf Englisch als Cash bezeichnet. Im Wertpapierhandel bezieht sich dieses Risiko auf den Ausfall eines Emittenten, wodurch die Rückzahlung eingezahlter Beträge gefährdet sein kann.


Magisches Dreieck

Dieser Begriff beschreibt das Spannungsfeld, in dem sich Geldanlagen bewegen, in Form eines Dreiecks. Die Eckpunkte Rendite (Chancen auf Gewinn), Sicherheit (hohes oder niedriges Risiko) und Liquidität (Verfügbarkeit des eingesetzten Geldes) zeigen, dass sich nicht alle drei Kriterien in vollem Umfang vereinen lassen. Da immer nur zwei Ziele vereinbar sind, muss jeder Anleger eine Vorentscheidung treffen.


Markowitz, ausgewogenes Portfolio

Der Wirtschaftswissenschaftler Harry M. Markowitz hat sich auch mit der Zusammensetzung eines ausgewogenen Portfolios beschäftigt. Dabei spielt die Korrelation der Werte der einzelnen Bestandteile eine entscheidende Rolle. Wenn einzelne Bestandteile in bestimmten Situationen ähnlich reagieren, sollte durch andere, nicht ähnlich reagierende Werte ein Gegengewicht geschaffen werden.


Mischfonds

Mischfonds sind Investmentfonds, die sowohl in Aktien, Anleihen als auch Geldmarktpapiere investieren. Je nach Marktsituation wechseln Mischfonds zwischen den unterschiedlichen Anlageformen.


Passives Fondsmanagement

Im Gegensatz zum aktiven Fondsmanagement ist beim passiven Fondsmanagement ausschließlich die Entwicklung des Leitindexes für die Zusammenstellung des Portfolios entscheidend. Dabei sind keine Fondsmanager nötig, wodurch geringere Kosten anfallen.


Portfolio

Der Begriff Portfolio bezeichnet den Gesamtbestand und die Zusammensetzung eines Vermögens, das aus verschiedenen Vermögenspositionen (z. B. Wertpapieren, Edelmetallen oder Immobilien) besteht. Im Kontext von Investmentfonds ist das Portfolio die Zusammensetzung des Wertpapiervermögens in einem Fonds.


Preissteigerungsrate

s. Inflation


Rabatt

Der Begriff bezeichnet allgemein einen Betrag, der unter bestimmten Umständen vom Kaufpreis abgezogen wird. Ein Fondsvermittler kann beim Fondsverkauf einen Rabatt von bis zu 100 % auf den Ausgabeaufschlag gewähren und damit die Kosten für den Anleger wesentlich senken.


Rating

Ein Rating ist grundsätzlich eine ordinal skalierte Einstufung. Bei der Auswahl von Investmentfonds können Ratings helfen, die von Rating-Agenturen erstellt werden. Zu den führenden Ratingagenturen gehören Moody’s, Standard & Poor’s, Fitch und DBRS.


Rendite, Rentabilität

Die Rendite gibt den Gesamterfolg einer Kapitalanlage an, gemessen als tatsächliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Die Rentabilität drückt das Verhältnis zwischen dem Gewinn und dem dafür eingesetzten Kapital aus und wird meist als Prozentsatz angegeben.


Rentenfonds

Bei diesem Fondstyp wird das Fondskapital ausschließlich oder überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere wie zum Beispiel Anleihen (in- und ausländischer Emittenten, auf EUR oder eine Fremdwährung lautend), Pfandbriefe, Industrie- und Kommunalobligationen investiert.


Riester-Förderung

Die nach dem ehemaligen Arbeitsminister benannte staatliche Förderung zielt mit staatlichen Zulagen auf eine verbesserte private Rentenvorsorge in Deutschland ab. Durch Riester-Zulagen werden zum Beispiel Fondssparpläne, Banksparpläne, klassische Rentenversicherungen und fondsgebundene Rentenversicherungen sowie Wohnriester-Darlehen und Bausparverträge unterstützt.


Rücknahmepreis

Preis, zu dem Kapitalanlagegesellschaften Fondsanteile von Anlegern zurückkaufen. Der Rücknahmepreis entspricht dem Anteils- oder Inventarwert und wird täglich an der Börse ermittelt.


Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag ist eine Ergänzungsabgabe in der Bundesrepublik Deutschland und wird zusätzlich zu Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer und Körperschaftsteuer erhoben.


Sondervermögen

Das Anlagekapital der Fondsanleger, das rechtlich vom Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt ist, wird als Sondervermögen geführt. Das heißt, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der Kapitalanlagegesellschaft die Einlagen der Anleger vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt sind und die Anleger zuerst Zugriff darauf haben.


Sparbuch

Das klassische Sparbuch ist eine Einlage bei einem Kreditinstitut zur unbefristeten Geldanlage. Das dazugehörende Konto kann nicht für den Zahlungsverkehr genutzt werden.


Spread

Unter Spread versteht man im börslichen und außerbörslichen Handel die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs, die daher auch Geld-Brief-Spanne genannt wird.


Staatsanleihen

Bei Staatsanleihen oder Staatsobligationen fungiert ein Staat als Schuldner; im weiteren Sinne können auch unter der staatlichen Ebene angesiedelte Gebietskörperschaften oder öffentliche Unternehmen Anleihen mit staatlicher Garantie ausgeben.


Stop-Loss-Fishing

Eine Stop-Loss-Order ist normalerweise ein automatischer Verkaufsauftrag für ein Wertpapier (Aktie, Anleihe oder Fondsanteil), der zur Ausführung kommt, wenn der Kurs unter eine bestimmte Grenze fällt. Legen viele Anleger eine Stop-Loss-Order fest, kann das wiederum Auswirkungen auf den Kursverlauf haben. Der Begriff Stop-Loss-Fishing bezeichnet nun den Versuch, den Stop-Loss-Mechanismus anderer Anleger zu nutzen, um minimale Kursveränderungen für eigene Käufe und Verkäufe zu nutzen.


Swap, Swap-Geschäfte

Swap ist ein Sammelbegriff für derivate Finanzinstrumente, die zukünftige Zahlungsströme austauschen. Swap-Geschäfte sind eine Kombination von Kassa- und Termingeschäft: Kassageschäfte sind Börsengeschäfte, deren Merkmal eine kurzfristige Erfüllung (Lieferung, Abnahme und Bezahlung) ist. Bei Kassageschäften in Wertpapieren hat z. B. die Zahlung des Kaufpreises bei Lieferung zu erfolgen. Termingeschäfte sind Geschäfte an Börsen oder außerbörslichen Märkten, bei denen der Preis zum Abschlusszeitpunkt fixiert wird, die Erfüllung jedoch erst per Termin erfolgt.


Tagesgeld

Unter Tagesgeld versteht man eine verzinsliche Geldanlage, bei der der Anleger täglich in beliebiger Höhe über sein Guthaben verfügen kann.


Thesaurierende Fonds

Im Gegensatz zu ausschüttenden Fonds werden bei thesaurierenden Fonds die Erträge direkt im Fondsvermögen wiederangelegt; dadurch entsteht ein wachstumsfördernder Zinseszinseffekt.


Total Expense Ratio (TER)

Die Total Expense Ratio (TER) oder auch Gesamtkostenquote ist eine Kennzahl, die angibt, welche Kosten zusätzlich zum Ausgabeaufschlag bei einem Investmentfonds anfallen. Zu den Kosten zählen Verwaltungsgebühren für das Fondsmanagement und Wirtschaftsprüfer sowie Betriebskosten und sonstige Gebühren wie Depotbankgebühren.


Tracking Error

Die Abweichung vom Referenzindex wird als Tracking Error bezeichnet. Diese Kennzahl setzt die Wertentwicklung eines Fonds in Beziehung zu der durchschnittlichen Wertentwicklung der Vergleichsgruppe. Die Kennzahl errechnet sich mittels einer Division der Standardabweichung der monatlichen Erträge des Fonds durch die monatlichen Erträge des Referenzindex. Je niedriger die Kennzahl des Tracking Errors ist, desto ähnlicher verläuft die Wertentwicklung des Fonds und des Vergleichsindex.


Transaktionskosten

Gebühren, die der Anleger bei Kauf und Verkauf von Fondsanteilen an die depotführende Bank abführt. Daneben zahlen Anleger – allerdings unsichtbar – die beim Kauf oder Verkauf von Wertpapieren entstehenden Transaktionskosten.


Value-Anlagestil

Der Value-Anlagestil kann auch als wertorientiertes Anlegen bezeichnet werden. Die Idee hinter dem Value-Anlagestil ist es, erfolgversprechende und qualitativ hochwertige Aktien dann zu kaufen, wenn Sie unter dem (je nach Sichtweise festgelegten) intrinsischen Wert gehandelt werden.


Vermögenswirksame Leistungen

Vermögenswirksame Leistungen (VL) dienen der Vermögensbildung für Arbeitnehmer. Sie werden abhängig vom zu versteuernden Einkommen durch den Staat gefördert. Die VL können zum Beispiel in einen Investmentfonds oder einen Bausparvertrag eingezahlt werden.


Vermittlerwechsel

Wer bereits über einen Vertrag verfügt, kann diesen umschlüsseln und zu einem anderen Fondsvermittler wechseln. Durch einen Vermittlerwechsel kann der Anleger ohne Eröffnung eines neuen Depots oder andere Veränderungen Fonds zu möglicherweise besseren Konditionen eines anderen Vermittlers kaufen.


Wertpapiere

Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die bestimmte Rechte verbrieft, zum Beispiel die Miteigentümerschaft an einem Unternehmen. Zu den Wertpapieren gehören Aktien, Obligationen, Optionsscheine und Anleihen.


Zinseszinseffekt

Die Wiederanlage von Ausschüttungen eines Investmentfonds erhöht den Anlagebetrag und den Zinserlös. So ergibt sich ein größerer Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals als dies bei einer regelmäßigen Entnahme der Erträge der Fall wäre.



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