Pfeil Empfehlen Sie uns weiter
Informationen für  ÖsterreichSchweiz
* Mo. - Fr. 08:00 - 20:00 Uhr, Sa. 09:00 - 16:00 Uhr.

Grundregeln der Geldanlage: Erfolgreich mit der richtigen Strategie

Den Überblick bewahren und erfolgreich Geld anlegen


Über Ihren Erfolg bei der Geldanlage entscheiden einige Grundregeln. Um es vorwegzunehmen: Der Zeitraum und die Kosten der Geldanlage gehören zu den oft vernachlässigten Kriterien – das ist ein Fehler! Gleichmäßiges Anlegen über einen längeren Zeitraum bei minimierten Kosten reduziert die Risiken und erhöht die Rendite. Als Kunde von AVL Finanzvermittlung können Sie die Vorteile von Fonds, zum Beispiel den langfristigen Anlagehorizont, nutzen und gleichzeitig von niedrigeren Kosten profitieren, da beim Fondskauf keine Abschlussprovisionen anfallen.

Die aktuelle Geldpolitik im Euroraum und die daraus folgenden niedrigen Zinsen für Tagesgeld, Festgeld und Sparbücher bringen viele Menschen dazu, über andere Formen der Geldanlage nachzudenken. Schon seit einigen Jahren bleibt die Inflation zwar niedrig, mit höheren Teuerungsraten ist jedoch zu rechnen, zumal eine Inflationsrate von 2,0 % im Euroraum das erklärte Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) ist. Die Inflation liegt aber schon jetzt über den durchschnittlichen Sparzinsen, das Geld zum Beispiel auf dem Sparbuch verliert dadurch jeden Monat an Wert. Die Möglichkeiten, Geld anzulegen sind glücklicherweise heute sehr vielfältig und versprechen zum Teil auch mehr Erfolg.

Während die meisten Menschen nicht viel über die Vorteile aktienbasierter Geldanlagen wie zum Beispiel Aktienfonds wissen, zählen Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld, Anleihen und Immobilien immer noch zu den meistgewählten Anlageformen. Aktien und Aktienfonds werden seltener genutzt, versprechen aber deutlich mehr Ertrag. Es lohnt sich, die Geldanlage selbst in die Hand zu nehmen.


Diversifizierung beachten und Cost-Average-Effekt nutzen


Einige Grundkenntnisse sind Voraussetzung für erfolgreiches Geldanlegen. Wer die Möglichkeiten der Geldanlage kennt, kann diese nutzen. Die Optionen sind sehr vielfältig. Und darin liegt bereits ein Vorteil: Diversifizierung ist das Stichwort. Wer nicht alles auf eine Karte setzt, minimiert damit auch die Risiken. Eine Streuung des eingesetzten Kapitals ist also sicherlich empfehlenswert.

Gerade für Anleger kleinerer oder mittelgroßer Beträge ist eine Streuung der Geldanlage auf verschiedene Anlageformen aber auch von Nachteil, da nur kleine Summen investiert werden können. Abhilfe schaffen Fonds gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen ist bereits mit kleineren Sparbeträgen eine Verteilung auf mehrere Anlagen möglich und zum anderen wird der Cost-Average-Effekt genutzt. Dieser beschreibt die Verteilung der Investition auf einen längeren Zeitraum, beispielsweise durch monatliche Sparraten. Der Anleger, der über längere Zeit investiert, kann im Vergleich zur Buy-and-Hold-Strategie seine Anteile insgesamt zu einem günstigeren Preis einkaufen. Denn wenn die Kurse fallen, kann der Anleger mehr Anteile kaufen; steigen die Kurse, kann er weniger Anteile kaufen. Wichtig ist also nicht der Zeitpunkt des Einstiegs in den Handel mit aktienbasierten Anlageformen, sondern der Zeitraum, über den sich die Anlage insgesamt erstreckt.


Die Geldanlage: Wichtige Grundregeln


Die eigenen Voraussetzungen in Bezug auf Vermögen, Einkommen und Schulden klären, die Ziele der Geldanlage definieren, verschiedene Risiken und Renditechancen abwägen und die Kosten wie zum Beispiel Ausgabeaufschläge minimieren – eine individuell passende Geldanlage zu finden wird dann einfach und erfolgversprechend.

Einer der wichtigsten Grundsätze ist die Diversifizierung. Dieser Begriff beschreibt die Verteilung des zur Verfügung stehenden Geldes in Bezug auf die Anlageklassen, auf den Zeitraum der Anlage und auf die Regionen und Branchen, in denen die Anlage getätigt wird. Um die Diversifizierung im Portfolio zu berücksichtigen, sind Fonds schon von ihrer Grundidee sehr gut geeignet, denn sie teilen große Investitionen in kleine Anteile auf. Eine Investition in kleinere Anteile und damit eine Partizipation am Marktgeschehen ist somit auch für Anleger kleinerer Summen möglich. Ein Fonds kauft viele Aktien verschiedener Unternehmen, während ein einzelnes Investment in eine Aktie oder ein Unternehmen bedeuten würde, alles auf eine Karte zu setzen.


Depot eröffnen und systematisch aufbauen


Für den Einstieg in die Fondsanlage benötigt der Anleger ein Depot. Beachten Sie, dass der Aufbau eines Depots systematisch erfolgen sollte und man die Anlageziele immer im Blick behalten sollte. Häufig neigen Anleger dazu, den Großteil des verfügbaren Geldes bei Banken anzulegen, also meist auf Sparbüchern, Tages- oder Festgeldkonten. Das Problem: Diese Anlagen sind abhängig von den aktuellen Zinsen. Achten Sie deshalb auf eine ausgeglichene Gewichtung.


Magisches Dreieck: Rendite, Sicherheit und Liquidität


Um Ihre Geldanlage zu diversifizieren, sollten Sie die drei Ziele, die im Prinzip jeder Anleger verfolgt, nämlich Rendite (Chancen auf Gewinn), Sicherheit (hohes oder niedriges Risiko) und Liquidität (Verfügbarkeit des eingesetzten Geldes) miteinander in Einklang bringen. Das „magische Dreieck“ der Geldanlage veranschaulicht die Wechselwirkungen zwischen Rendite, Sicherheit und Liquidität:

Alle drei Kriterien lassen sich nicht in vollem Umfang vereinen. Je sicherer und liquider eine Investition, desto weniger Rendite bietet sie. Es sind immer nur zwei Ziele vereinbar, das heißt, höchstens zwei Ziele können gleichzeitig erreicht werden. Dies bedeutet wiederum, dass jeder Anleger schon an diesem Punkt eine Vorentscheidung treffen muss. Was ist Ihnen am wichtigsten? Setzen Sie bei der Auswahl und der Zusammensetzung Prioritäten und teilen Sie das Kapital auf einzelne Assetklassen auf. Die Verteilung und Gewichtung bestimmt über das Risiko und am Ende auch über die zu erwartende Rendite. Angeboten werden auch Mischfonds, die von Anfang an auf eine bestimmte Gewichtung der Anteile ausgelegt sind. Jeder Anleger muss sich darüber im Klaren sein, dass kein Investment alle drei Aspekte gleichermaßen einschließen kann.


Geringe oder hohe Risikobereitschaft?


Bei aktienbasierten Geldanlagen gibt es grundsätzlich auch die Möglichkeit, einen Teil des eingesetzten Kapitals oder das komplette Kapital zu verlieren. Im Regelfall ist ein Totalverlust so gut wie ausgeschlossen; verschiedene Sicherheitsmechanismen sorgen dafür. Zu beachten ist auch, dass Fonds je nach Anlageschwerpunkt generell unterschiedlich riskant sein können. So sind auch Verluste möglich, die aber im aktienbasierten Handel völlig normal sind. Je nach Anlageschwerpunkt ändern sich die Risiken in Bezug auf steigende und fallende Kurse, Zinsänderungen und Wechselkursschwankungen.

Als Anleger sollten Sie auch immer das Risiko und den Anlagehorizont im Blick behalten. Je länger Sie den Anlagehorizont wählen, desto geringer wird das Verlustrisiko. Berechnen Sie auch Ihren Geldbedarf, damit Sie nicht überraschend auf investiertes Geld angewiesen sind. Fast immer bedeutet ein vorzeitiges Zugreifen eine Schmälerung der Rendite.

Über die eigene Risikobereitschaft muss der Anleger selbst entscheiden. Geht es darum, das Vermögen zu sichern? Oder geht es darum, den Wert des Vermögens wachsen zu lassen? Steht vielleicht ein Teil des Vermögens für vielversprechende, aber etwas risikoreichere Investments zur Verfügung? Die richtige Balance ist auch hier entscheidend. Eine einfache Einteilung des Risikos kann helfen, Sicherheit und Renditechancen abzuwägen. Es ist empfehlenswert, eine Skala mit Zwischenschritten von niedrigem bis hohem Risiko zu verwenden. Daraus lässt sich eine Gesamteinschätzung ableiten.


Größere Renditechancen, mehr Risiko


Bei der Geldanlage gilt: Kein Anbieter verschenkt hohe Renditen. Gegen die mit hoher Rendite verbundenen Risiken hilft vor allem ein langer Anlagehorizont – so können Sie Schwankungen ausgleichen. Für einen langfristigen Vermögensaufbau empfiehlt sich die Verteilung des Kapitals auf mehrere Anlagen. Eine breite Streuung trägt zur Sicherheit bei und verbessert die Erfolgsaussichten der Geldanlage.

Zwischen Chancen und Risiken eines Investments besteht ein untrennbarer Zusammenhang. Wer eine hohe Rendite anstrebt, muss ein höheres Risiko eingehen. Dies gilt auch für Anleihen und Immobilien. Zur Minimierung des Risikos tragen wie bereits erwähnt die Diversifizierung der Anlage und ein langer Anlagehorizont bei. Fonds sind hierfür perfekt geeignet, da Sie schon mit verhältnismäßig wenig Geld in verschiedene Wertpapiere investieren können.


Markowitz und das ausgewogene Portfolio


Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Harry M. Markowitz, der im Jahr 1990 für seine Arbeit mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Arten von Wertpapieren in welchem Umfang in einem optimierten Portfolio vorhanden sein sollten. Bei Markowitz spielt die Korrelation der Werte der einzelnen Bestandteile eine entscheidende Rolle. Reagieren einzelne Bestandteile in bestimmten Situationen ähnlich, sollte das Risiko minimiert werden, indem andere Wertpapiere, die nicht ähnlich reagieren, als Gegengewicht verwendet werden.

Je höher die positive Korrelation im Anlagedepot, desto schlechter für den Anleger. Hat ein Anleger beispielsweise Anteile aus der gleichen Branche, werden im Falle einer negativen Entwicklung der Branche alle Anteile im Wert fallen. Ein Ausgleich ist dann möglich, wenn in unterschiedliche, nicht voneinander abhängige Werte investiert wird.

Tatsächlich ist es häufig so, dass der Deutsche Aktienindex (DAX) die Bewegungen des US-amerikanischen Index (Dow Jones) mal mehr, mal weniger stark imitiert. Die beiden Aktienmärkte korrelieren also positiv miteinander. Eine nach Markowitz erfolgversprechende Investition wäre demnach, in Märkte zu investieren, deren Aktien gemeinhin steigen, wenn Dow Jones und DAX fallen.

Der Anleger sollte sein Ziel und den geeigneten Anlagezeitraum bestimmen, die einzelnen Anlageformen individuell gewichten, das Portfolio regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls Umschichtungen vornehmen. Ebenfalls eine gute Idee ist es, frühzeitig daran zu denken, erzielte Gewinne zu sichern, damit das Sparziel erreicht werden kann. Entscheidend für die Wahl der richtigen Anlage sind die Kosten. Wie wichtig die Kosten für das Ergebnis der Geldanlage sind, wird deutlich, wenn man sich klarmacht, dass die Abschlussprovisionen beim Kauf festgelegt werden. Die Kosten stehen also immer schon im Voraus fest und sind deshalb planbar. Die Rendite kann nur geschätzt werden – eine Garantie gibt es dafür nicht.


Die Rendite: Maßstab für den Erfolg der Geldanlage


Der Begriff der Rendite ist eindeutig definiert: Sie bezeichnet den Ertrag, den das eingesetzte Kapital innerhalb einer bestimmten Zeit abwirft und wird meist in Prozent angegeben, also in Relation zum eingesetzten Kapital. Bei festverzinslichen Wertpapieren (beispielsweise Unternehmens- oder Staatsanleihen) steht die Rendite vor dem Kauf fest. Bei der Anlage auf dem Sparbuch kann man die Zinsen abschätzen, sie sind aber von Änderungen seitens der Bank abhängig. Im Gegensatz dazu haben Fonds keine feste Laufzeit und weisen schwankende Kurse auf. Die Berechnung der Rendite ist erst im Nachhinein möglich, je nachdem, wie sich die Märkte, in denen der Fonds anlegt, entwickelt haben. Wichtig ist an dieser Stelle auch, die Kosten zu berücksichtigen und die Steuerlast mit einzubeziehen. Was bleibt netto vom Brutto? Gibt es Depotkosten und Ausgabeaufschläge?

Besonders über längere Zeiträume und bei langfristigen Anlageformen wie es Investmentfonds sind, wirken sich hohe Kosten deutlich spürbar auf die Rendite aus. Gerade bei Aktienfonds fallen oft hohe Abschlussprovisionen an. Es empfiehlt sich daher, auf kostengünstige Rahmenbedingungen zu achten und Fonds ohne Ausgabeaufschlag (Agio) zu kaufen. Am besten spart man sich die Provisionen und Aufschläge durch einen Direktvermittler.


Warum Fonds?


Ein großer Vorteil von Fondsanlagen ist die Liquidität. Fonds können jederzeit wieder verkauft werden, auch wenn langfristige Anlagen enthalten sind. Für Einsteiger sind fondsbasierte Geldanlagen einfach in der Handhabung und erfordern wenig Aufmerksamkeit, denn sie erfordern nach dem Kauf keine intensive Betreuung der Geldanlage. An dieser Stelle sind auch thesaurierende Fonds zu erwähnen, bei denen man sich nicht um die Wiederanlage kümmern muss, sondern den Zinseszinseffekt ganz bequem nutzen kann.


Erfolgreich anlegen: Schritt für Schritt zum Ziel


Wer sich für ein Depot mit Investmentfonds entscheidet, hat die Auswahl zwischen verschiedenen Arten von Fonds: So stehen als Optionen Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, Hedgefonds, Dachfonds, Geldmarktfonds und ETF (Exchange Traded Funds) oder Kombinationen aus den genannten Fondsarten zur Verfügung.

Für die Auswahl gibt es unterschiedliche Kriterien, die je nach gewählter Strategie wichtig werden: So gibt es Fonds, die global anlegen, und Fonds, die in bestimmten Ländern oder Regionen investieren. Einige Fonds fokussieren auch auf bestimmte Branchen, wie zum Beispiel Maschinenbau, Medizintechnik oder Rohstoffe. Außerdem gibt es Fonds, die besonders auf eine stabile Entwicklung abzielen (Value-Anlagestil) und solche, die auf maximale Wachstumschancen setzen (Growth Strategie). Daneben gibt es auch Mischfonds oder Dachfonds, die unterschiedliche Fondsstrategien verbinden. Von vielen Banken werden auch vermögensverwaltende Fonds in verschiedenen Risikostufen aufgelegt, die vor allem der Sicherung und dem Aufbau von Vermögenswerten dienen. Neben den genannten gibt es noch weitere Optionen, die aber ein hohes Maß an Finanzmarktkompetenz voraussetzen, wie zum Beispiel Hedgefonds. Entscheidend ist auf jeden Fall die richtige Mischung der Fonds je nach gewünschtem Anlageziel und -zeitraum des Anlegers.

Ein langfristiger Vermögensaufbau ist empfehlenswert. Setzen Sie bei der Geldanlage eher auf Zeit, als auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Auch eine breite Streuung des Kapitals auf mehrere Anlagen bringt Sicherheit. Gehen Sie nicht mehr Risiko ein, als sie tragen können und beachten Sie, dass eine Geldanlage nicht zugleich sicher, jederzeit verfügbar und hochrentabel sein kann. Solche Angebote können nicht seriös sein.

Wer einige Grundregeln beachtet, kann die Geldanlage gut selbst in die Hand nehmen. Der Anleger sollte das Sparziel und den Anlagezeitraum festlegen, daraus die Gewichtung der einzelnen Anlageformen bestimmen, das Portfolio regelmäßig kontrollieren, bei Bedarf umschichten und frühzeitig daran denken, das Sparziel zu sichern. Ein entscheidender Punkt bei der richtigen Anlage sind die Kosten.

Geringere Kosten verbessern die Rendite deutlich. Während nahezu alle Tages- und Festgeldkonten nichts kosten, fallen bei Aktienfonds manchmal hohe Aufschläge für Verwaltungskosten an. So sind zwei Prozent des Anlagebetrages pro Jahr keine Seltenheit. Als Anleger sollten Sie also ganz besonders auch die Abschlussprovisionen im Blick haben und versuchen, diese so niedrig wie möglich zu halten.


Über AVL Finanzvermittlung

AVL Finanzvermittlung gehört zu Deutschlands führenden Fondsvermittlern im Internet und vermittelt seit 1997 online erfolgreich Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Wer 100% Rabatt will, braucht nur eines: Ein über AVL vermitteltes oder eröffnetes Depot.



Wir geben Ihnen unsere Abschlussprovisionen!

Video abspielen

Jetzt Kunde werden!
  • Augsburger Aktienbank AG
  • bank zweiplus ag
  • Beteiligungen & geschlossene Fonds
  • comdirect bank AG
  • DAB bank AG
  • DeAWM Investment GmbH
  • ebase (European Bank for Financial Services GmbH)
  • FIL Fondsbank (Frankfurter Fondsbank) GmbH
  • Fondsdepot Bank

4.9 / 5
aus 306 Kundenbewertungen
der letzten 12 Monate.


Jetzt ebase Depot 4kids eröffnen und kein Depotführungsentgelt bis zur Volljährigkeit bezahlen

Jetzt ebase Depot 4kids eröffnen und kein Depotführungsentgelt bis zur Volljährigkeit bezahlen

Mobile Kundenlogin App

Kundenlogin Kundenlogin Kundenlogin