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Offene Immofonds - Was sich ändert

Ein vom Bundeskabinett im Dezember 2012 verabschiedetes Gesetz wird für Offene Immobilienfonds einiges ändern. Das im Juli 2013 in Kraft tretende Gesetz könnte vor allem Neueinsteiger in der Branche treffen.

Grund für die gesetzliche Neuerung ist ein besserer Schutz der Anleger, die sich nach den globalen wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten fünf Jahre mit einer zunehmend riskanter erscheinenden Branche konfrontiert sehen. Das Gesetz basiert auf der EU-Richtlinie für alternative Investments (AIFM) und definiert für die Zukunft zwei zu differenzierende Anlegergruppen.

Auf der einen Seite sind bestehende Anleger. Diese können wie gehabt zu jedem Zeitpunkt Anteile im Wert von jeweils halbjährig höchstens 30.000 Euro zurückgeben. Diese Flexibilität wird Neuanlegern nun nicht mehr geboten. Neu angelegte Investitionen müssen mindestens zwei Jahre gehalten und können danach nur noch einmal jährlich zu bestimmten Terminen abgerufen werden.

Die bislang erlaubten, täglichen Anteilsrückgaben sind dann nicht mehr möglich. Eine Entnahmebegrenzung konnte allerdings nicht durchgesetzt werden. Fondgesellschaften selbst können nur noch viermal jährlich Anteilsscheine ausgeben.

Der Branchenverband BVI hat an den neuen Bestimmungen vieles auszusetzen. So bemängelt er etwa die neue Ausgabepolitik sowie die Reduzierung auf einen einzigen Rücknahmetermin im Jahr. Viele Privatanleger hätten die bisherigen Regelungen für monatliche Auszahlungen genutzt, um etwa ihre Pensionen zu optimieren.

Allerdings gibt es grundsätzlich weiter die Möglichkeit zur Auflage neuer, offener Immobilienfonds. Der ursprüngliche Entwurf hätte auch dies unmöglich gemacht, die Lobbys der Verbände sind dagegen allerdings erfolgreich Sturm gelaufen.

Stattdessen soll das neue Gesetz dazu genutzt werden, sichere Fonds aufzulegen, die Privatanleger anziehen können. Diese sind zusätzlich durch die ebenfalls neue Regulierung offener Immofonds durch das Kapitalanlagegesetzbuch geschützt - denn damit unterliegen diese der Kontrolle der Finanzaufsicht BaFin.

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