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Welcher Anlegertyp bin ich: Strategien

Die Vielfalt der Geldanlagen für individuelle Strategien nutzen


Die Auswahl an Angeboten für die Geldanlage ist heute überwältigend groß. Verlieren Sie nicht den Überblick: Mithilfe einiger Informationen können Sie die Vielfalt der Möglichkeiten individuell für sich nutzen. Wer eine Anlagemöglichkeit sucht, ist zunächst gut beraten, seine finanziellen Voraussetzungen zu klären und die individuellen Anlageziele festzulegen. Wenn Sie diese Grundlagen einbeziehen, können Sie auf dieser Basis eine für Sie optimale Anlagestrategie wählen.

Ganz gleich, ob Sie eher zu den vorsichtigen Anlegern gehören, insgesamt ausgewogene Investments bevorzugen oder ausgesprochen renditeorientiert anlegen möchten: Ihre Ziele sollten im Mittelpunkt stehen, deshalb ist es ratsam, alle Bestandteile des vorhandenen Vermögens in die Betrachtung miteinzubeziehen und die Strategie entsprechend Ihren Ansprüchen an Sicherheit, Rendite und Liquidität anzupassen.


Bestandsaufnahme: Persönliche Situation einschätzen und Ziele definieren


Im ersten Schritt geht es darum, sich zu überlegen, welche Ziele Sie mit der Geldanlage verfolgen. Was ist Ihnen am wichtigsten: Möchten Sie den Wert eines möglicherweise geerbten oder lange angesparten Vermögens erhalten? Oder sehen Sie die zur Verfügung stehende Summe als Anfangskapital, aus dem in einem mittel- oder längerfristigen Zeitraum ein wesentlich höheres Vermögen werden soll? Sobald Sie sich über Ihre Ziele Gedanken gemacht haben, können Sie abschätzen, wie viel Zeit Sie dem Investment geben können, damit es wachsen kann. Die Sparstrategie sollte also nach den Kriterien Liquidität (Wieviel Geld steht monatlich oder als Einzelbetrag zur Verfügung?), Rendite (Wieviel bringt mein Investment ein?) und Sicherheit (Welche Anlageformen, welche Märkte, welche Gewichtung?) ausgerichtet sein.

Der Schlüssel zum Erfolg der Geldanlage ist die Verteilung der Investitionen, die Diversifizierung. Die Kombination aus längerfristigen, regelmäßigen Einzahlungen und einem diversifizierten Portfolio verspricht gute Ergebnisse: Dadurch verteilen und minimieren Sie Risiken und können den Cost-Average-Effekt nutzen.


Geldanlagen einschätzen und nicht alles auf eine Karte setzen


Der Begriff „Magisches Dreieck“ beschreibt eine Art Gesetzmäßigkeit: Alle Investitionen bewegen sich im Dreieck zwischen Rendite, Sicherheit und Liquidität. Die profitabelsten Geldanlagen sind meist die riskantesten. Eher sichere Anlagen werfen eine eher niedrigere Rendite ab und wer eine hohe Liquidität will, also im Zweifelsfall schnell an sein Geld kommen möchte, muss Zugeständnisse in Bezug auf die Rendite machen.

Um die positiven Eigenschaften der verschiedenen Anlagen zu nutzen und Verluste oder gar den Ausfall einzelner Bestandteile besser ausgleichen zu können, empfiehlt sich die Diversifizierung der Geldanlagen. Dabei ist es entscheidend, wie das Geld verteilt wird. Möglichst diverse, also unterschiedliche Anlagen helfen, Risiken zu minimieren und bieten in der Gesamtsicht bessere Ergebnisse.

Für Sie als Anleger kann sich die Diversifizierung auf die Form der Geldanlage, aber auch auf die Wahl verschiedener Regionen und Märkten auswirken. So können Sie ein ausgewogenes Portfolio mit unterschiedlichen Fonds zusammenstellen und dabei sichere mit eher renditeorientierten, dafür aber risikoreicheren Fondspapieren mischen. Eine andere Strategie besteht im gezielten Kauf von Fondsanlagen aus bestimmten Regionen. Während Regionen wie Europa oder Nordamerika als stabile Basis für ein ausgewogenes Portfolio gelten können, kann die Investition zum Beispiel in Fonds mit Schwerpunkt auf Afrika oder Südamerika lukrativ sein, allerdings bei höheren Risiken. Andererseits kann ein eher vorsichtiger Anleger die Ausrichtung seines Depots durch sicherheitsbetonte Anlagen individuell anpassen.


Unterschiedliche Anlegertypen


Neben den finanziellen Voraussetzungen und den individuellen Zielen unterscheiden sich Anleger vor allem durch die Orientierung im Spannungsfeld zwischen Sicherheitsbedürfnis und dem Wunsch nach hoher Rendite. Eine grobe Einteilung, die auch Ihnen helfen kann, die optimale Anlage zu finden, kann man demnach in vorsichtige Anleger, ausgewogene Anleger und den ausgesprochen renditeorientierten Anlegertypus vornehmen.


Welche Form der Geldanlage?


Es ist in jedem Fall wichtig, stets das gesamte Vermögen in die Überlegungen einzubeziehen. Wer bisher vor allem in sichere Anlagen investiert hat, kann so zum Beispiel einen Teil davon in Aktienfonds umschichten. Erbt man einen größeren Betrag, vergrößert sich also das Gesamtvermögen, sollte man auch die bisherigen Anlagen überdenken. Die Mischung macht den Unterschied: Ausschlaggebend für die Entscheidung sollte eine ausgewogene Kombination der Investments sein. Zu den sicherheitsbetonten Geldanlagen zählen beispielsweise Bausparverträge, Lebensversicherungen, die meisten Riester-Renten, Tagesgeld und Festgeld.

Die verschiedenen Anlageklassen bieten unterschiedliche Renditen bei ebenfalls unterschiedlichen Risiken. Betrachtet man diese über eine Reihe von Zehn-Jahres-Zeiträumen, erzielen Aktienanlagen die höchsten Renditen, sie sind aber auch mit einem höheren Risiko verbunden als die beiden anderen Formen der Geldanlage. Dafür erreichten risikoarme Geldmarktanlagen ein deutlich geringeres Wachstum. Festverzinsliche Wertpapiere liegen bei Rendite und Risiko zwischen Geldmarkt- und Aktienanlagen. Für eine Anlage in Aktienfonds sollten Sie langfristig denken; eine Anlage in Tagesgeld eignet sich dagegen, um Geld kurzfristig zu parken. Die Zinserträge aus Sparbüchern und Investments in Geldmarktanlagen fallen besonders in der aktuellen Tiefzinsphase deutlich bescheidener aus als bei anderen Anlageformen.


Formen der Geldanlage: Aktien und Investmentfonds


Wer die Möglichkeit hat, Kapital über einen langen Zeitraum in Ruhe arbeiten zu lassen, kann die Renditechancen der Börsen nutzen. Betrachtet man die Kursentwicklungen der Vergangenheit, dann zeigt sich, dass die Entwicklung der Kapitalmärkte langfristig positiv verläuft. Die Wertschwankungen an der Börse verlieren mit zunehmender Anlagedauer an Bedeutung. Je länger also der Anlagezeitraum ist, desto eher lassen sich Kursverluste ausgleichen. Dabei muss dem Anleger klar sein, dass Nachteile entstehen, wenn der Anleger wider Erwarten oder entgegen der Planung auf das Anlagekapital zugreifen muss, weil kurzfristig Geld benötigt wird.

Im Gegensatz zu Einzelaktien bieten Investmentfonds die Möglichkeit, schon mit kleineren Beträgen viele verschiedene Aktien zu kaufen, also eine breite Streuung zu erreichen. Fällt der Kurs eines einzelnen Unternehmens, können Kursgewinne anderer Aktien dies kompensieren. Investmentfonds sind ein geeigneter Bestandteil um Ihr Portfolio ausgewogen zu gestalten.


Formen der Geldanlage: Geldmarktanlagen und festverzinsliche Wertpapiere


Geldmarktanleihen wie das klassische Sparbuch, Festgeldanlagen und Tagesgeldkonten sind trotz niedriger Zinserträge immer noch die bevorzugten Anlagen in Deutschland.

Festverzinsliche Wertpapiere sind Schuldverschreibungen, die von Regierungen oder Unternehmen ausgegeben werden. Solche Wertpapiere nennt man auch Anleihen, Renten oder Bonds. Festverzinsliche Wertpapiere bieten in der Regel höhere Zinsen als Sparkonten und eine höhere Sicherheit als Aktien. Die Risiken innerhalb dieser Anlageklasse können aber auch sehr unterschiedlich sein. Während zum Beispiel deutsche Staatsanleihen ein relativ niedriges Risiko aufweisen, gibt es auch Regierungen oder Unternehmen, die möglicherweise kurzfristig in Zahlungsverzug geraten oder zahlungsunfähig werden können. Das höhere Risiko führt in der Regel zu höheren Zinsen.


Formen der Geldanlage: Fondssparpläne mit oder ohne Riester-Förderung


Eine gute Möglichkeit, auch mit kleineren Beträgen regelmäßig in Fonds zu investieren, bieten sogenannte Fondssparpläne. Mittlerweile gibt es viele Anbieter, die fondsbasierte Sparpläne und Fondsdepots anbieten, allerdings zu sehr unterschiedlichen Kosten. Zu den Kosten gehören oft der Ausgabeaufschlag, Verwaltungsgebühren, Depotgebühren und manchmal zusätzliche Gebühren für Vermittler und beteiligte Banken. Gerade bei kleineren, regelmäßigen Einzahlungen ist der Blick auf Kosten und Gebühren besonders empfehlenswert: Fondssparplan ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen ist deshalb eine gute Entscheidung.

Diese Fondssparpläne gibt es auch mit staatlicher Förderung als Riester-Fondssparpläne. Die Förderung ist attraktiv, beschränkt sich aber auf bestimmte Personengruppen und schränkt die Flexibilität der Anlage ein, da die Riester-Förderung vom Gesetzgeber zur Altersvorsorge vorgesehen ist.


Formen der Geldanlage: Immobilien, Immobilienfonds, Zertifikate, Rohstoffe und Devisen


Neben den bereits erwähnten kommen andere Anlageformen wie Immobilien, Immobilienfonds, Zertifikate und Edelmetalle in Betracht. Wie die konkrete Aufteilung aussehen sollte, ist individuell sehr unterschiedlich. Sie hängt von der Höhe des Vermögens, aber natürlich auch von der persönlichen Bereitschaft zum Risiko ab.

Oft werden Gold, Silber und Platin in Form von Barren und Münzen als sichere Anlagen und Schutz gegen Geldentwertung beworben. Auch hier ist Vorsicht geboten. Edelmetalle bieten keine Zinsen oder Dividenden, Gewinne entstehen nur, wenn der Kurs des Edelmetalls steigt. Investments in Edelmetalle bergen auch Risiken. So brach der Goldkurs im Jahr 2013 nach einem mehr als zehnjährigen Anstieg ein und Gold verlor ein Drittel seines Wertes. Wer in Edelmetalle investieren möchte, sollte dies nur mit einem kleineren Anteil am Gesamtvermögen tun. Ein zusätzliches Risiko entsteht durch Währungsschwankungen, da viele Edelmetalle in US-Dollar gehandelt werden.


Depotzusammenstellungen für verschiedene Anlegertypen


Ein beispielhaftes Fondsportfolio, das Ihren Anforderungen entspricht und angepasst werden kann, könnte so aussehen: Bilden Sie eine starke Grundlage aus Aktienfonds Welt, Aktienfonds Europa, Renten-, Euro- und Mischfonds als Basis-Fondsgruppen. Je nachdem, welcher Anlegertyp Sie sind, vorsichtig, ausgewogen investierend oder ausgesprochen renditeorientiert, können Sie diese Basis dann beispielsweise um Aktien regional aus Nordamerika oder dem asiatisch-pazifischen Raum erweitern. Erfahrende Anleger können zudem gezielt einzelne Märkte je nach Sicherheitsbedürfnis und Risikoneigung beimischen: Aktien Ländermärkte, Rentenfonds Welt, Immobilienfonds, Branchen- und Themenfonds. (Welche Fondstypen gibt es?)


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