Verifort Capital HC1

immobilien

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Kurzbeschreibung

Die Anleger des AIF beteiligen sich direkt als Kommanditisten (Direktkommanditisten) oder indirekt als Treugeber über die Treuhänderin (Treuhandkommanditistin) an der Fondsgesellschaft, die mittelbar über Objektgesellschaften oder unmittelbar in Immobilien im Pflegebereich investiert. Die Mieter der Pflegeimmobilien bzw. die Hauptmieter der gemischt genutzten Immobilien sind entweder Betreiber

  • einer (teil-)stationären Pflegeeinrichtung
  • von betreutem Wohnen/Service-Wohnen/Pflegeappartments o. ä.
  • einer Tagespflegeeinrichtung oder
  • eines ambulanten Pflegedienstes.

Bei gemischt genutzten Immobilien muss der Anteil der vom Betreiber/(Haupt-) Mieter der oben näher bezeichneten Nutzungsform zu zahlenden Jahres-Nettokaltmiete mindestens 65% der gesamten Jahresnettokaltmiete der jeweiligen Immobilie betragen. Es handelt sich um einen AIF, bei dem zum Zeitpunkt der Anlageentscheidung durch den Investor die Investitionsobjekte noch nicht feststehen (Blind Pool).

Die Fondslaufzeit ist auf den 31. Dezember 2031 befristet und kann mit hierfür vorgesehener Stimmenmehrheit einmalig oder in mehreren Schritten um insgesamt fünf Jahre verlängert werden.

Marktsituation

Der Markt für Sozial- und Pflegeimmobilien ist durch anhaltendes Wachstum geprägt. Die Konsequenzen dieser Entwicklung sind in vielen Familien spürbar. So belegt eine Studie des Versicherer R+V, dass im Jahr 2012 rund zehn Millionen Menschen in Deutschland einen Pflegefall in der Familie hatten, weitere 17 Millionen rechneten damit, dass sie sich in den kommenden Jahren um einen pflegebedürftigen Angehörigen kümmern müssen. Seit es die Pflegeversicherung gibt, steigt die Zahl der Bedürftigen. Von 1999 bis 2015 kletterte sie um 70,0%. Auffällig ist die Entwicklung im Zeitraum von 2007 bis 2015. Allein in diesen acht Jahren stieg die Zahl der Pflegebedürftigen um 35,3% von 2,25 auf 3,04 Millionen. Die Prognosen sind eindeutig. So geht die Bundesregierung davon aus, dass die Zahl der Pflegefälle in den nächsten 20 Jahren von 2,4 Millionen auf 3,4 Millionen steigen wird. Grund dafür ist die steigende Lebenserwartung. Nach Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes wird im Jahr 2050 jeder achte Einwohner älter sein als 80 Jahre. Rund 5,5 Millionen Menschen dürften dann auf Pflege angewiesen sein. Denn mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit pflegebedürftig zu sein. Während bei den 70- bis 74-Jährigen rund 6% auf Hilfe angewiesen sind, wurde für die ab 90-Jährigen die höchste Pflegequote ermittelt: Der Anteil der Pflegebedürftigen an der Bevölkerung in diesem Alter betrug 71%. Auch wenn ein großer Teil der alten Menschen von Angehörigen zu Hause versorgt wird, so steigt der Bedarf an stationären Pflegeplätzen. Aktuell sind 90% aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland belegt. Und Studien zeigen, dass bis 2030 mehr als 300.000 Plätze fehlen werden. Zumal ein erheblicher Anteil der Pflegezimmer nicht mehr zeitgemäß ist: Angesichts des hohen Sanierungsrückstands rechnet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in ihrer Analyse mit einer Konsolidierung des Marktes. Ernst & Young geht davon aus, dass in absehbarer Zeit rund jedes siebte Pflegeheim in Deutschland vom Markt verschwinden wird und stattdessen in den kommenden zehn Jahren 4.300 Pflegeheime neu gebaut werden müssen.

Herausragende Merkmale

- Sachwertinvestitionen in Immobilien in Form von Pflegeeinrichtungen, Betreuten Wohnungen, Tagespflege, Ambulante - Risikogemischte Kapitalanlage, z. B. hinsichtlich der Standorte, Mieter oder Betreiber - Erwerb vollständig errichteter Pflegeimmobilien - Indexierte Miet- und Betreiberverträge - Angestrebte Auszahlungen: 4,75% p. a. (vor Steuern) bemessen auf das Kommanditkapital (ohne Ausgabeaufschlag) - Prognostizierter Gesamtmittelrückfluss inklusive Eigenkapitalrückzahlung 149,9% (vor Steuern) bemessen auf das Kommanditkapital (ohne Ausgabeaufschlag), bei 10,5 Jahren Ergebnisbeteiligung des Anlegers - Fondslaufzeit auf den 31. Dezember 2031 befristet und um bis zu fünf Jahre verlängerbar

Einzahlung / Auszahlung / Verkauf

Einzahlung: Der Erwerbspreis entspricht dem nominal gezeichneten Kommanditkapital. Die Mindestbeteiligung beträgt EUR 5.000; höhere Beträge müssen ganzzahlig durch EUR 1.000 teilbar sein. Auf die Kapitaleinlage wird ein Ausgabeaufschlag in Höhe von bis zu 5% erhoben. Die Einzahlung des Anlegers ist grundsätzlich zu 100% zuzüglich Ausgabeaufschlag innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung der Annahme des Beitritts auf das Einzahlungskonto des AIF zu leisten. Auszahlung: Angestrebte Auszahlungen Die von dem AIF angestrebten jährlichen Auszahlungen (vor Steuern) belaufen sich auf 4,75% p. a. bemessen auf das gezeichnete Kommanditkapital, den Anlagebetrag des Anlegers, ohne Ausgabeaufschlag, beginnend ab dem Jahr 2021. Zusammen mit dem Erlös aus der Liquidation beträgt der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss inkl. Eigenkapitalrückzahlung 149,9% (vor Steuern) bezogen auf den Anlagebetrag des Anlegers ohne Ausgabeaufschlag und einer Fondslaufzeit bis zum 31. Dezember 2031. Verkauf: Der Liquidationserlös vor Steuern soll 100% betragen.

Steuerliche Ergebnisse/ Konzeption

Der Anleger erzielt aus seiner Beteiligung an der Fondsgesellschaft laufende Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 Abs. 1 Nr. 1 EStG), da den Anlegern steuerlich die Vermietungstätigkeit zugerechnet wird. Die Anleger tragen das Vermietungsrisiko und die Vermietungsinitiative, denn über die Investitionskriterien der Fondsgesellschaft sowie über ihre gesellschaftsrechtlichen Mitwirkungsrechte können sie auf die Vermietungstätigkeit Einfluss nehmen und tragen zugleich die wirtschaftlichen Risiken und Chancen der Immobilienvermietung.

Finanzierung

Das vorgesehene Gesamtinvestitionsvolumen beträgt EUR 35.171.000. Dieser Betrag wird aus Eigenkapital in Höhe von EUR 15.827.000 und Fremdkapital finanziert.

Kapitalverwaltungsgesellschaft

Die KVG ist eine externe Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Sie ist am 5. April 2013 in Hamburg gegründet worden. Sitz der Gesellschaft ist München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Registernummer HRB 258883, Geschäftsanschrift ist Maximiliansplatz 12, 80333 München. Der KVG wurde am 17. November 2014 erstmals die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb als externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß §§ 20, 22 KAGB durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilt. Der Umfang der erlaubnispflichtigen Verwaltung von Investmentvermögen wurde mit Schreiben der BaFin vom 28. Oktober 2016 sowie vom 10. Dezember 2018 erweitert.

Immobilien

Zum Zeitpunkt der Erstellung der Anlagebedingungen stehen die Investitionsobjekte noch nicht fest.