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Baisse-Phasen deutlich kürzer als Hausse-Phasen

Hausse-Phasen dauern im Schnitt fünf Mal so lang wie Baisse-Phasen. Hausse-Phasen bescheren Anlegern 119% Gewinn, Baisse-Phasen 28% Verlust. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Untersuchung des Wirtschaftsmagazins. Die Langfristentwicklung an den Weltbörsen spricht für einen baldigen Stimmungswechsel an den Finanzmärkten, stellen eine Analyse des Weltaktien-Index seit 1970 vor. Danach müsste die seit 34 Monate anhaltende Korrekturphase, im Fachjargon Baisse genannt, einem baldigen Ende entgegen gehen. In den vergangenen 30 Jahren dauerten Baisse im Schnitt zehn Monate. Die längste Baisse reicht bis in das Jahr 1973/74 zurück, als es 21 Monate brauchte, bis es an den Weltbörsen wieder aufwärts ging. Im Gegensatz dazu hielten die Hausse-Phasen im Durchschnitt 52 Monate und damit fünf Mal so lange. Außerdem waren sie für Anleger ausgesprochen attraktiv: Im Schnitt bescherten sie ein Plus von 119 Prozent. Baisse-Phasen brachten dagegen lediglich ein durchschnittliches Minus von knapp 28 Prozent.