Die deutsche Fondsbranche ist im ersten Halbjahr 2026 deutlich gewachsen. Zur Jahresmitte verwalteten die Fondsgesellschaften für Anleger in Deutschland ein Vermögen von knapp 5,2 Billionen Euro. Das waren 348 Milliarden Euro beziehungsweise 7 Prozent mehr als zu Jahresbeginn. Dazu trugen Nettozuflüsse in Publikums- und Spezialfonds von insgesamt rund 80 Milliarden Euro bei, wie der deutsche Fondsverband BVI mitteilt.
Besonders gefragt waren Publikumsfonds. Ihnen flossen im ersten Halbjahr netto 51,8 Milliarden Euro zu. Aktienfonds verbuchten mit 38,3 Milliarden Euro den größten Anteil der Zuflüsse. Davon entfielen allein 33,9 Milliarden Euro auf Aktien-ETF. Rentenfonds erhielten netto 10,6 Milliarden Euro, Mischfonds 3,6 Milliarden Euro. Aus offenen Immobilienfonds flossen dagegen 3,3 Milliarden Euro ab.
Das Vermögen der offenen Publikumsfonds belief sich zur Jahresmitte auf 2.049 Milliarden Euro. Offene Spezialfonds, die sich vor allem an institutionelle Anleger richten, verwalteten 2.409 Milliarden Euro. Innerhalb der Publikumsfonds bilden Aktienfonds mit einem Vermögen von 1.092 Milliarden Euro die größte Gruppe. Auf Aktien-ETF entfielen davon bereits 496 Milliarden Euro.
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