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Aktien

Aktien allgemein

Erträge, die ein Anleger aus Aktien erzielt, sind seit Einführung der Abgeltungsteuer mit dem pauschalen Satz von 25 % zu versteuern. Zu den Erträgen zählen Dividenden und die Gewinne oder Verluste, die durch Kursänderungen der Aktien anfallen. Außerdem unterliegen die Veräußerungen von Dividendenscheinen und Bezugsrechten auf Aktien der Abgeltungsteuer.

Ausgeschüttete Dividenden werden nicht besteuert, wenn die ausgebende Aktiengesellschaft teilweise Eigenkapital aus Rücklagen oder Grundkapital zurückzahlt. Hat der Anleger die Wahl zwischen der Auszahlung einer Bardividende und dem Bezug von Aktien (Dividendenaktien oder Stockdividenden), müssen die erhaltenen Aktien versteuert werden und zwar so, als wäre eine Bardividende geflossen.

Findet die Ausschüttung aus einem steuerlichen Einlagekonto statt, gilt dies als Kapitalrückzahlung. Solche steuerlichen Einlagekonten werden angelegt, um die von Anteilseignern einer Kapitalgesellschaft geleisteten Einlagen von den Gewinnen der Kapitalgesellschaft zu trennen. Befinden sich die Aktien im Privatvermögen, bleibt diese Ausschüttung steuerfrei (§ 20 Abs. 1 Satz 3 EStG).

Für seit dem 1. Januar 2009 erworbene Aktien gilt das Halbeinkünfteverfahren nicht mehr. Für Aktien in Betriebsvermögen wird seitdem das Teileinkünfteverfahren angewandt, wodurch 40 % der Dividende steuerfrei bleiben.

Für die Aktienmärkte bedeutete die Einführung der Abgeltungsteuer einen wichtigen Einschnitt. Jetzt werden auch die Wertzuwächse oder -verluste der ab 2009 erworbenen Aktien besteuert, ganz gleichgültig, wie lange diese gehalten werden. Langfristig angelegte Sparpläne, die eine Altersvorsorge durch Investitionen in Aktien aufbauen sollen, sind davon ganz besonders betroffen. Die Rendite wird sowohl durch die Besteuerung der Kursgewinne als auch durch die Besteuerung der Auszahlungen im Rentenalter gemindert. Ebenso führen Umschichtungen in der Ansparphase zu hohen Abgeltungsteuerzahlungen.

Aus diesen Gründen werden Investitionen in Aktienfonds attraktiver. Eine breite Streuung innerhalb des Fonds kann dafür sorgen, dass Kursschwankungen minimiert werden. Wenn die Anteile bis zum 31. Dezember 2008 erworben und mindestens zwölf Monate gehalten wurden, bleiben außerdem sogar die Kursgewinne von Aktienfonds solange steuerfrei wie die Aktien gehalten werden. Auch können einzelne Aktienbestände innerhalb des Fonds umgeschichtet werden, ohne dass Abgeltungssteuer anfällt. Anleger, die bereits vor 2009 in Aktienfonds investiert haben, profitieren so vom Bestandschutz ihrer Anlagen.

Diese Informationen ersetzen keine detaillierte Steuerberatung und haben keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit.


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